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STÄFA, ZH

Haus am See

Ein gut geschnittenes, wunderschönes Grundstück mit Seeanstoss bildet die Plattform für ein zweistöckiges Atriumhaus. Gegen die Seestrasse spannt sich ein grosszügig gepflästerter Einfahrtsbereich auf, der durch einen alten Mammutbaum geprägt wird und einen markanten Auftakt zur Haupteingangsfront bildet.

Die Setzung des Hauses reflektiert mit den ausgedrehten Gebäudeflügeln die Orientierung zum Wasser und zur Aussicht hin. Der entwerferische Ankerpunkt des Gebäudes ist das innenliegende Atrium, dass sich im Erdgeschoss zum See hin öffnet und dadurch die Landschaft in den Kern des Hauses eindringen lässt. Im Obergeschoss ist das Atrium geschlossen, was für die Bewohner flanierartige Rundumgänge ermöglicht.

Die vierseitige Orientierung um den Innenhof erlaubt eine optimale Separierung der verschiedenen Nutzungsbereiche. Im Erdgeschoss ist ein Innenpool angeordnet.

Die drei seeabgewandten Hausansichten wirken mit ihren unregelmässig perforierten, dunklen Lochfassaden eher geschlossen, während sich die Südfront mit grossformatigen, rahmenlosen Fenstern ganz zum See hin öffnet. Versetzt angeordnete Atriumfenster geben spannende Bezüge über den Hof in die verschiedenen Gebäudeflügel frei. Ein freistehender Hartriegelbaum, der die Jahreszeiten in verschiedenen Färbungen zum Ausdruck bringt, bildet die eigentliche Mitte des Atriumhauses.

Auftraggeber: Privat

Bauherrenvertretung: René Keller, Wallisellen
Leistung: Studienauftrag, Planung

Baumanagement: Keller und Kuhn, Wald
Innenarchitektur: Barbara Gschwend, Zürich

Planungsbeginn: Winter 2016
Bauzeit: Mai  2017 – November 2018

Fotografie: Alex Filz

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